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	<title>Kommentare zu: Wissenschaftliches Geschnetzeltes?</title>
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	<description>Querdenken -- chronologisch sortiert</description>
	<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 21:45:39 +0000</pubDate>
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		<title>Von: speybridge</title>
		<link>http://www.nilsmueller.info/blog/wissenschaft/wissenschaftliches-geschnetzeltes#comment-5198</link>
		<dc:creator>speybridge</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 06:17:27 +0000</pubDate>
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		<description>Da ich mich wissenschaftlich auch immer schon gerne "zwischen alle Stühle" gesetzt habe - und das in der Siebzigern - hatte ich 1979 meine 1. Staatsarbeit nach viel, auch inhaltlicher, Überzeugungsarbeit bei meinem (eigentlich sehr aufgeschlossenen) Germanistik-Prof im Überlappungsgebiet Germanistik/Psychologie anmelden dürfen: "Ist die Gesprächstherapie nach Rogers eine Paraphrasetechnik?"
Die Note, die dabei herauskam, war - trotz regelmäßiger Rücksprache während des Entstehungsprozesses der Arbeit -  ungewöhnlich schlecht. Begründung: "Das ist keine linguistische Arbeit."
Nein - sollte sie auch nicht sein, zumindest nicht zu 100%, wie das Thema schon auswies. Die Idee, zur Korrektur mal mit jemandem aus dem Bereich Psychologie Kontakt aufzunehmen, wurde mit einer Handbewegung als absurd abgetan.
Da war kein Reden drüber...
Inzwischen ist in der Hinsicht zwar viel ins Rollen gekommen, aber noch nicht wirklich ins selbstverständliche Fließen. Dies scheint mir oft auch an festgefahrenen Machtstrukturen und (meist männlichen??) "akademischen Gebietsansprüchen" zu liegen. Hier profiliert man sich lieber dadurch, weitere Grenzen zu definieren, als schon bestehende zu überschreiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich mich wissenschaftlich auch immer schon gerne &#8220;zwischen alle Stühle&#8221; gesetzt habe - und das in der Siebzigern - hatte ich 1979 meine 1. Staatsarbeit nach viel, auch inhaltlicher, Überzeugungsarbeit bei meinem (eigentlich sehr aufgeschlossenen) Germanistik-Prof im Überlappungsgebiet Germanistik/Psychologie anmelden dürfen: &#8220;Ist die Gesprächstherapie nach Rogers eine Paraphrasetechnik?&#8221;<br />
Die Note, die dabei herauskam, war - trotz regelmäßiger Rücksprache während des Entstehungsprozesses der Arbeit -  ungewöhnlich schlecht. Begründung: &#8220;Das ist keine linguistische Arbeit.&#8221;<br />
Nein - sollte sie auch nicht sein, zumindest nicht zu 100%, wie das Thema schon auswies. Die Idee, zur Korrektur mal mit jemandem aus dem Bereich Psychologie Kontakt aufzunehmen, wurde mit einer Handbewegung als absurd abgetan.<br />
Da war kein Reden drüber&#8230;<br />
Inzwischen ist in der Hinsicht zwar viel ins Rollen gekommen, aber noch nicht wirklich ins selbstverständliche Fließen. Dies scheint mir oft auch an festgefahrenen Machtstrukturen und (meist männlichen??) &#8220;akademischen Gebietsansprüchen&#8221; zu liegen. Hier profiliert man sich lieber dadurch, weitere Grenzen zu definieren, als schon bestehende zu überschreiten.</p>
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