10
Okt
DGS: Das Verhältnis von Gehirnforschung und Soziologie
Den Auftakt machte der Psychologe W. Prinz (Leipzig), der darstellte, dass der freie Wille eine Illusion darstellt. Jedoch eine, deren Entstehung sich erklären lasse und die bestimmte Funktionen erfüllt. Er sei zwar ein kulturelles Artefakt, als solches aber soziologisch relevant.
Es folgten G. Nollmann (Duisburg), der diese Identifikation des freien Willens als Illusion auf Max Weber zurückführete und H. Knoblauch (Berlin), der sich mit der sozialen Konstruktion von Nahtodereignissen befasste, eine sehr spannende Perspektive!
Zum Abschluss identifizierte S. Maasen (Basel) den freien Willen als die Adresse “für Fremd- und Selbststeuerung”
