28

Mär

Aufruhr im Bloggerland

Wie hier schon erwähnt hat es mal wieder eine Institution geschafft, den Unmut der deutschen (und mittlerweile sogar interantionalen) Blogger-Szene auf sich zu ziehen. Eine Darstellung des Umganges einer weltweiten NGO mit einer Mitarbeiterin im Blog gedankenträger führte zu einem Anruf des Justiziars dieser Organisation bei der Bloggerin, die sich von seinen Drohungen einschüchtern ließ und den Text (vorerst) aus dem Netz nahm. Auch eine versachlichte Version gefiel dem Anwalt nicht und eine erneute Aufforderung auf Löschung erfolgte.

Und wenn Blogger eind nicht mögen, dann ist das, wenn man ihnen mit rechtlichen Argumenten den Mund verbieten will. Entsprechend war die Reaktion: Lawblogger und Rechtsanwalt Udo Vetter hat mittlerweile die Vertretung der Bloggerin übernommen und selbst in die Online-Version der klassischen Medien hat die Diskussion es schon geschafft. (focus-online.de)

Wie auch immer die rechtliche Lage zu beurteilen ist, bleibt festzuhalten, dass gerade für eine NGO, die von ihrem Image lebt, ein solche Debatte einem PR-Super-GAU nahekommt. Für sie ist es jetzt an der Zeit, die Diskussion aktiv beizulegen. Kopf einziehen und abwarten ist sicherlich nicht der richtige Weg… (hier, Kommentar #5)


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