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Jun

Wissen nach Noten?

Die Zeit präsentiert einen interessanten Artikel über die Aussagekraft von Schulnoten.  Dabei zeigt sich, dass Schulnoten eigentlich überhaupt nicht dazu geeignet sind, den Bildungsstand und schon gar nicht die Bildungsaussichten von Kindern zu bemessen. Dieselbe Mathearbeit (!) wird von unterschiedlichen Lehrern mit Noten von “sehr gut” bis “ungenügend” bewertet. Bei “subjektiveren” Fächern wie Deutsch ist die Streuung sogar noch stärker…

Wenn man jetzt noch betrachtet, dass in einigen Bundesländern die Noten nach der vierten Klasse das wichtigste (wenn nicht sogar einzige wirklich eingesetzte) Kriterium für die Schulempfehlung darstellen, dann kann man sich über die aktuellen Bildungsprobleme in Deutschland wirklich nicht mehr wundern.


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3 Kommentare (RSS)

  1. Weltenkreuzer » Blog Archive » Noten als fairer Leistungsmaßstab? am 2. August 2008, 10:28 Uhr

    [...] schon einige Zeit her, dass ich das letzte mal über die Aussagekraft von Noten geschrieben habe (Wissen nach Noten?), ein aktueller Artikel aus der Süddeutschen macht mal wieder deutlich, wie sehr das deutsche [...]

  2. Ellen am 3. August 2008, 02:47 Uhr

    Wie bitte soll es eine größere Streuung als “sehr gut” bis “ungenügend” geben???

  3. Weltenkreuzer am 3. August 2008, 08:34 Uhr

    @Ellen: “sehr gut” bis “ungenügend” ist ja erstmal nur die Spannweite der Streuung, also der größte und niedrigste Wert. Zwischen diesen Werten kann durchaus unterschiedlich gestreut sein. Im Beispiel: 1 mal ne 1, 8 mal ne 3 und 1 mal ne 6 wär noch ne recht geringe Streuung, 5 mal ne 1 und 5 mal ne 6 eine deutlich größere…

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