Kategorie: Allgemein

29

Okt

Hilfen für kreative Arbeit

Es kommt ja immer mal wieder vor, dass man sich ein wenig kreativ betätigen muss oder sich tiefer in ein Thema einarbeiten oder mit einem Problem beschäftigen will. Ein wenig Struktur in diesen normalerweise recht chaotischen Prozess bringen die Thinking Guides von Exploratree.

Eine Passage der Nutzungsbedingungen macht die Nutzung dieser Seite jedoch für sensible Projekte unmöglich:

…you agree, by submitting your contribution, you grant Futurelab Education a perpetual, royalty-free, non-exclusive, sub-licensable right and license to use, reproduce, modify, and publish your contribution freely and without restriction.

Allerdings hindert das einen natürlich nicht daran, die Verfahren einfach auf Papier vor dem Rechner anzuwenden…

(Quelle: lifehacker)


15

Okt

Was ist Raum?

Nachdem ich jetzt meine Stelle in Oldenburg angetreten habe und die ganze anfängliche administrative Arbeit weitestgehend hinter mir liegt, kann ich so langsam auch mal wieder an Wissenschaft denken. In erster Linie wird dies in den nächsten Monaten wohl die Soziologie des Raums sein. Also die Frage danach, was Räume eigentlich sind, wie sie konstituiert werden und wie sie das Handeln der Menschen prägen.

Um diese Arbeit zu begleiten, habe ich ein neues englischsprachiges Blog eingerichtet, das ab jetzt unter elusivespace.eu zu erreichen ist. Schaut doch mal vorbei!


2

Okt

Letzte Worte

In einigen amerikanischen Universitäten ist es üblich, dass Professoren eingeladen werden, eine Vorlesung zu halten, die sie so gestalten sollen, als sei es die letzte in ihrem Leben. So auch Randy Pausch, Informatik-Professor an der Carnegie-Mellon-University. Jedoch mit einer kleinen Besonderheit: Für ihn ist es keine fiktive letzte Vorlesung, denn er ist unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt und wird in ein paar Monaten sterben. Doch er zeigt keinerlei Bitterkeit oder Resignation, sondern strahlt in seiner Vorlesung eine ungeheure Energie und Lebensfreude aus, die einen vor Neid erblassen lässt. Aber seht selbst:

(Quelle)


30

Mai

Disziplin

So, um diesem Blog mal wieder ein wenig mehr Leben einzuhauchen, jetzt mein eiserner Vorsatz für die nächsten Wochen: Im Wochenschnitt einen Beitrag pro Werktag posten. Und wenn ich das nicht tue, dann haut mir einfach in den Kommentaren ein wenig auf die Finger!


22

Apr

Tief-fliegende Stöckchen

Das kommt davon, wenn man sich angewöhnt hat, aus Zeitmangel keine Stöckchen-Posts mehr zu lesen: man verpasst es, wenn einem selber eines zugeworfen wird… So geschehen vor ein paar Tagen von Marc aus der Wissenswerkstatt. Und dann auch noch zu einem meiner Lieblingsthemen: BÜCHER!:

Gebunden oder Taschenbuch?

Eindeutig Taschenbuch. Einerseits fehlt mir als Student einfach das Geld, mir gebundene Bücher zu kaufen, andererseits finde ich Taschenbücher auch einfach praktischer, weil sie überall hin mitnehmbar sind. Und schließlich habe ich schon kaum Platz, all meine Taschenbücher unterzubringen. Wie sollte das erst mit gebundenen funktionieren?

Amazon oder Buchhandel?

Hmm… Schwierig… Ich stöbere gerne in Buchhandlungen, im Gegensatz zu vielen allerdings gerade in besonders großen. Kaufen tue ich Bücher dennoch meistens über Amazon, beziehungsweise lasse sie mir schenken. Bei Amazon kann man ebenfalls wunderbar stöbern, da man durch die zahlreichen Querverbindungen immer wieder auf neue interessante Bücher stößt. Und da die Buchhandlungen hier in Bamberg zwar zahlreich, aber nicht besonders groß sind und ich zu selten in die Stadt komme um mir extra welche bestellen zu lassen, bin ich doch meistens faul und lasse sie mir ins Hus bringen…

Lesezeichen oder Eselsohr

Neeee, kein Eselsohr. Manchmal mit Lesezeichen, oft aber auch ohne und mit Merken der Seitenzahl oder der Kapitelnummer. Ist nur etwas unpraktisch, wenn man ein Buch mal längere Zeit beiseite legt… ;-)

Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?

Hier in meinem kleinen Regal in Bamberg stehen meine Bücher grob nach Kategorien geordnet (Uni, Sonstige Sachbücher, Romane), in meinem Bücherschrank bei meinen Eltern sind die Romane nochmal nach Genres sortiert. Innerhalb der Gruppen dann jeweils nach Autor.

Behalten, wegwerfen oder verkaufen?

Zum Leidwesen meines Bücherregals behalte ich Bücher grundsätzlich. Mittlerweile komme ich daher auf mehr als drei große Billy-Regale, die doppelreihig mit Büchern bestückt sind…

Schutzumschlag behalten oder wegwerfen? und Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?

Da ich kaum gebundene Bücher besitze, stellt sich die Frage selten. Aber wenn dann lese und lagere ich mit Schutzumschlag. Vor Reisen wird er dann manchmal zu seinem eigenen Schutz abgenommen…

Kurzgeschichten oder Roman?

Überwiegend Romane, da hier einfach komplexere und vielschichtigere Handlungen erzählt werden können und die Charaktere Zeit haben, sich zu entwickeln.

Harry Potter oder Lemony Snicket?

Harry Potter. Ich nenne alle genialen Hörbücher mein eigen und fiebere schon dem 21. Juli entgegen… Lemony Snicket kenne ich nur aus dem dazugehörigen Film, der mir aber auch ganz gut gefallen hat.

Aufhören, wenn man müde ist, oder wenn das Kapitel zu Ende ist?

Bei guten Büchern fällt es mir schwer, mitten im Kapitel abzubrechen (und auch nach einem Kapitel ;-)). Manchmal bin ich aber auch einfach zu müde…

“Die Nacht war dunkel und stürmisch” oder “Es war einmal”?

Eher “Die Nacht war dunkel und stürmisch”

Kaufen oder leihen?

Meistens Kaufen, weiß eigentlich garnicht, warum…

Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?

In den meisten Fällen stöbern. Gut gestaltete Cover wecken mein Interesse, ein gute Klappentext und spannende erste Seiten oder überzeugende Kundenrezensionen bei Amazon führen dann zum Kauf.

Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?

Cliffhanger am Ende von abgeschlossenen Teilen einer Serie kann ich garnicht leiden und früher habe ich auch offene Enden gehasst wie die Pest. Mittlerweile gehört für mich zu einem anspruchsvollen, nachdenklichen Buch eher ein offenes und zu einem unterhaltsamen, spannenden eher ein geschlossenes.

Morgens, mittags oder nachts lesen?

Kommt sehr drauf an, womit ich sonst gerade beschäftigt bin, Wenn ich tagsüber Zeit habe, gerne auch dann, aber meistens doch eher Nachts und manchmal auch morgens.

Einzelband oder Serie?

Sowohl als auch. Serien lese ich aber selten am Stück sondern eher peu a peu, da ich doch auch sehr viel Abwechslung in meinen Büchern brauche.

Lieblingsserie?

Sehr schwer zu sagen. Osten Ard von Tad Williams und die Chroniken von Deverry von Katherine Kerr haben mich echt begeistert. Momentan sitze ich an “A Song of Ice and Fire” von George R.R. Martin. Keine leichte Lektüre, aber auf jeden Fall lesenswert.

Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?

In diese Kategorie dürfte wohl am besten Die Welt hinter den Dingen (Amazon) von Leah Hager Cohen passen, das einen faszinierenden Einblick hinter die Kulissen unserer modernen Konsumwelt bietet.

Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?

Das dürfte wohl Pascal Merciers Nachtzug nach Lissabon (Amazon) gewesen sein. Ein wunderbarer Roman über Heimat und Reise, Aufbruch und Abbruch, Familie und Freudschaft, Neues und Altes - Kurz: das Leben

Welches Buch liest du gegenwärtig?

Momentan ist das A Clash of Kings (Amazon) von George R. R. Martin.

Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?

Au weia… da kann ich so pauschal nix zu sagen. Verschafft euch am Besten einen Überblick

So viel von mir zu meinen Büchern. Das Stöckchen fliegt weiter an Speybridge und das Sozlog. Viel Spaß euch damit ;-)


7

Mär

Alles neu macht der März

So, mal wieder hat der Weltenkreuzer ein neues Gesicht. Diesmal integriert mit meiner persönlichen Homepage. Für Kritik und Anmerkungen in den Kommentaren bin ich dankbar!

Und bald schaffe ich es auch hoffentlich, meinem Server beizubringen, dass er unter www.weltenkreuzer.de gleich zum Blog weiterleitet… ;-)


25

Okt

Pause…

Und mal wieder gibt es, was die Posts angeht eine kleine Blog-Pause… Die Zeit, die ich sonst für Beiträge habe, geht momentan in die Generalüberholung des Blogs. Nachdem mir das erste neue Theme nicht wirklich gefallen hat, jetzt das, was uns die nächste Zeit begleiten wird. Kommentare?

Zudem müssen die Kategorien an den neuen Themenschwerpunkt angepasst werden und ich bin ebenfalls gerade dabei, Tagging einzubauen. Das Einbauen ist nicht das Problem, aber die ganzen Beiträge zu portieren…

Also schaut weiter fleißig immer mal wieder vorbei und in ein oder zwei Wochen sollte es hier auch wieder inhaltlich Neues geben.

Viel Spaß
Nils


15

Okt

Blog im Wandel

“Huch, irgendwie sieht das hier doch anders aus als gestern…”.

Richtig, und in den nächsten Tagen wird sich hier auch inhaltlich einiges ändern. Insb. die Kategorien “Filmwelt” und “Buchwelt” werden wegfallen und ich werde mich mehr auf “Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft” konzentrieren. Seht es mir nach, falls einiges noch nicht ganz so funktioniert, wie es soll und schreibt es mir in die Kommentare!

Buchkritiken von mir und anderen findet ihr weiterhin unter www.kritische-seite.de

Viel Spaß!


9

Okt

Kurze Pause

Diese Woche wird es hier wahrscheinlich still bleiben, da ich in Kassel bin und dort am Kongress “Die Natur der Gesellschaft” der Deutschen Gesellschaft für Soziologie teilnehme. Ab Samstag erwarten euch dann hier sicherlich einige interessante Berichte.


15

Sep

Medien gegen Blogs, die 317.

Wieder einmal legt sich eine “etabliertes” Organ des professionellen Journalismus mit der Heerschar der Blogger an. Die NZZ kommt in zwei Artikeln (Transparenz das Ziel, Intransparenz das Resultat, Sprachrohre einer egalitären (Medien-)Öffentlichkeit) zu dem Schluss, dass Weblogs nur in absoluten Ausnahmefällen überhaupt journalistisch zu nennen sind und dass sie kaum etwas zum öffentlichen Meinungsbild beitragen. Auch wird die Subjektivität und die Anfälligkeit für Manipulationen kritisiert. Thomas Knüwer, selber professioneller Journalist des Handelsblatts aber gleichzeitig bekannter Blogger antwortet mit bissiger Ironie:

Und so werden ihn bewahren mit allen Mitteln, den heiligen Gral der Medien. Und lassen ihn nicht mehr los. Verteidigen ihn mit unserem Blut und unserer Ehre. (Quelle)

Im Prinzip kann ich ihm zustimmen, allerdings haben einige der Argumente der NZZ durchaus etwas für sich. Ich denke auch, dass Blogs in ihrer heutigen Form nicht den Nachrichtenwert von Zeitungen erreichen können. Eine systematische, umfassende und halbwegs ausgewogene Auswahl an Weltereignissen auszuwählen und angemessen zu dokumentieren benötig eine gewisse Zentralisierung der Organisation. Das soll nicht heißen, dass Zeitungen in dieser Hinsicht unersetzlich wären. Ich denke, dass diese dich trotzdem in den nächsten Jahren auf massive Umwälzungen in ihrem Geschäftsmodell einstellen müssen. So erwartet der Report Zeitungen 2009, des prognos-Institus einen Rückgang der verkauften Auflage von 4,4% (von 2005 bis 2009) und kommt zu dem Ergebnis:

Die späte Einführung von Zielgruppenzeitungen und die langsame Reaktion auf die Internettrends waren Ausdruck einer mangelnden Kunden- und Markt-orientierung. Für Zeitungsverlage ist heute weniger relevant, wie die gedruckte Zeitung in 10 Jahren aussehen wird, sondern welche Bedürfnisse die Kunden - Käufer, Leser und Werbekunden - heute wirklich haben. Jeder Verlag muss sich die Frage stellen, mit welchen Produkten und Diensten er die erkannten Kundenbedürfnisse befriedigen kann.

Die NZZ hat durchaus recht, wenn sie auf bestimmte Gefahren, die Subjektivität und die fehlende organisierte Kontrolle von Blog-Inhalten hinweist, aber sie unterschätzt die Selbstregulierungskräfte des Netzes. Baut sich ein Hype (wie kürzlich lonelygirl15 (Quellen: Basic Thinking, Fischmarkt und YEALD) auf, findet sich schnell jemand, der diesen hinterfragt und im Falle eines Falles zum Platzen bringt. Zudem sind auch etablierte Medien nicht vor Fakes gefeit und beichten teilweise ebenso über diese Phänomene wie Blogger.

Was Analysen, Kommentare, wissenschaftliche Themen, Unterhaltung oder Hobbys angeht, sind die klassischen Medien den Blogs sogar systematisch unterlegen. Die begrenzte Ausstattung mit Personal stellt für diese ein großes Problem dar, während sich in Blogs Experten und Fans tummeln, die die meisten Journalisten mit ihrer Kenntnis in den Schatten stellen. Hier siegt Expertentum einfach über Generalistentum. Und genau in diesen Bereichen täten die etablierten Medien gut daran, Blogs ernstzunehmen und ihr Potential zu nutzen, anstatt ihre Existenz zu marginalisieren oder zu verteufeln.

Und auch wenn Blogs “nur” für eine Teilöffentlichkeit eine wichtige Informationsquelle darstellen, so ist diese Öffentlichkeit mittlerweile groß genug, um zum Thema in etablierten Medien zu werden und hat damit den heutzutage wichtigsten Test für öffentliche Relevanz bestanden.