25
Apr
Bedingungsloses Grundeinkommen vorgerechnet
Bei Kwaku Ananse findet sich eine aufschlussreiche Beispielrechnung zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen.
(Via: Zwischenspeicher)
25
Apr
Bei Kwaku Ananse findet sich eine aufschlussreiche Beispielrechnung zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen.
(Via: Zwischenspeicher)
24
Apr
Ist es paradox, wenn ein russisches Unternehmen der deutschen Regierung Planwirtschaft vorwirft und Angst vor Enteignungen in Deutschland hat?
(Quelle)
22
Apr
Das kommt davon, wenn man sich angewöhnt hat, aus Zeitmangel keine Stöckchen-Posts mehr zu lesen: man verpasst es, wenn einem selber eines zugeworfen wird… So geschehen vor ein paar Tagen von Marc aus der Wissenswerkstatt. Und dann auch noch zu einem meiner Lieblingsthemen: BÜCHER!:
Gebunden oder Taschenbuch?
Eindeutig Taschenbuch. Einerseits fehlt mir als Student einfach das Geld, mir gebundene Bücher zu kaufen, andererseits finde ich Taschenbücher auch einfach praktischer, weil sie überall hin mitnehmbar sind. Und schließlich habe ich schon kaum Platz, all meine Taschenbücher unterzubringen. Wie sollte das erst mit gebundenen funktionieren?
Amazon oder Buchhandel?
Hmm… Schwierig… Ich stöbere gerne in Buchhandlungen, im Gegensatz zu vielen allerdings gerade in besonders großen. Kaufen tue ich Bücher dennoch meistens über Amazon, beziehungsweise lasse sie mir schenken. Bei Amazon kann man ebenfalls wunderbar stöbern, da man durch die zahlreichen Querverbindungen immer wieder auf neue interessante Bücher stößt. Und da die Buchhandlungen hier in Bamberg zwar zahlreich, aber nicht besonders groß sind und ich zu selten in die Stadt komme um mir extra welche bestellen zu lassen, bin ich doch meistens faul und lasse sie mir ins Hus bringen…
Lesezeichen oder Eselsohr
Neeee, kein Eselsohr. Manchmal mit Lesezeichen, oft aber auch ohne und mit Merken der Seitenzahl oder der Kapitelnummer. Ist nur etwas unpraktisch, wenn man ein Buch mal längere Zeit beiseite legt…
Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?
Hier in meinem kleinen Regal in Bamberg stehen meine Bücher grob nach Kategorien geordnet (Uni, Sonstige Sachbücher, Romane), in meinem Bücherschrank bei meinen Eltern sind die Romane nochmal nach Genres sortiert. Innerhalb der Gruppen dann jeweils nach Autor.
Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
Zum Leidwesen meines Bücherregals behalte ich Bücher grundsätzlich. Mittlerweile komme ich daher auf mehr als drei große Billy-Regale, die doppelreihig mit Büchern bestückt sind…
Schutzumschlag behalten oder wegwerfen? und Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?
Da ich kaum gebundene Bücher besitze, stellt sich die Frage selten. Aber wenn dann lese und lagere ich mit Schutzumschlag. Vor Reisen wird er dann manchmal zu seinem eigenen Schutz abgenommen…
Kurzgeschichten oder Roman?
Überwiegend Romane, da hier einfach komplexere und vielschichtigere Handlungen erzählt werden können und die Charaktere Zeit haben, sich zu entwickeln.
Harry Potter oder Lemony Snicket?
Harry Potter. Ich nenne alle genialen Hörbücher mein eigen und fiebere schon dem 21. Juli entgegen… Lemony Snicket kenne ich nur aus dem dazugehörigen Film, der mir aber auch ganz gut gefallen hat.
Aufhören, wenn man müde ist, oder wenn das Kapitel zu Ende ist?
Bei guten Büchern fällt es mir schwer, mitten im Kapitel abzubrechen (und auch nach einem Kapitel ;-)). Manchmal bin ich aber auch einfach zu müde…
“Die Nacht war dunkel und stürmisch” oder “Es war einmal”?
Eher “Die Nacht war dunkel und stürmisch”
Kaufen oder leihen?
Meistens Kaufen, weiß eigentlich garnicht, warum…
Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
In den meisten Fällen stöbern. Gut gestaltete Cover wecken mein Interesse, ein gute Klappentext und spannende erste Seiten oder überzeugende Kundenrezensionen bei Amazon führen dann zum Kauf.
Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
Cliffhanger am Ende von abgeschlossenen Teilen einer Serie kann ich garnicht leiden und früher habe ich auch offene Enden gehasst wie die Pest. Mittlerweile gehört für mich zu einem anspruchsvollen, nachdenklichen Buch eher ein offenes und zu einem unterhaltsamen, spannenden eher ein geschlossenes.
Morgens, mittags oder nachts lesen?
Kommt sehr drauf an, womit ich sonst gerade beschäftigt bin, Wenn ich tagsüber Zeit habe, gerne auch dann, aber meistens doch eher Nachts und manchmal auch morgens.
Einzelband oder Serie?
Sowohl als auch. Serien lese ich aber selten am Stück sondern eher peu a peu, da ich doch auch sehr viel Abwechslung in meinen Büchern brauche.
Lieblingsserie?
Sehr schwer zu sagen. Osten Ard von Tad Williams und die Chroniken von Deverry von Katherine Kerr haben mich echt begeistert. Momentan sitze ich an “A Song of Ice and Fire” von George R.R. Martin. Keine leichte Lektüre, aber auf jeden Fall lesenswert.
Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?
In diese Kategorie dürfte wohl am besten Die Welt hinter den Dingen (Amazon) von Leah Hager Cohen passen, das einen faszinierenden Einblick hinter die Kulissen unserer modernen Konsumwelt bietet.
Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?
Das dürfte wohl Pascal Merciers Nachtzug nach Lissabon (Amazon) gewesen sein. Ein wunderbarer Roman über Heimat und Reise, Aufbruch und Abbruch, Familie und Freudschaft, Neues und Altes - Kurz: das Leben
Welches Buch liest du gegenwärtig?
Momentan ist das A Clash of Kings (Amazon) von George R. R. Martin.
Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
Au weia… da kann ich so pauschal nix zu sagen. Verschafft euch am Besten einen Überblick…
So viel von mir zu meinen Büchern. Das Stöckchen fliegt weiter an Speybridge und das Sozlog. Viel Spaß euch damit ![]()
22
Apr
Schon vor einiger Zeit machte der Gründer der Drogeriekette dm Götz Werner mit seiner Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle Bürger von sich reden. Spätestens seit der thüringische Ministerpräsident Althaus dieses vor einiger Zeit aufgriff, sind Überlegungen dazu auch in der Politik nicht mehr vollkommen abwegig. Eine Umsetzung steht aber natürlich noch in keinster Weise vor der Tür.
In der Zeit verfasst Norbert Blüm nun einen Artikel über das Thema. Dabei offenbart er sehr deutlich, wie sich festgefahrene Meinungen und Überlegungen reproduzieren und es schwer fällt, außerhalb gewohnter Muster zu denken. Ich kann persönlich nicht sagen, ob ein Grundeinkommen wirklich die Patentlösung wäre, zu der seine Befürworter es machen, bin aber der Überzeugung, dass es keinesfalls schaden kann, sich diese Idee sehr genau anzuschauen. Hier einige Kommentare von mir zu Blüms Artikel:
In der Sozialversicherung gilt das Prinzip der Gegenseitigkeit, das in der Rentenversicherung noch durch den Grundsatz der Äquivalenz präzisiert wird: Leistung für Gegenleistung, Rente für adäquaten Beitrag. Wer länger und höhere Beiträge zahlt, erhält eine höhere Rente als der, welcher kürzer und niedrigere Beiträge gezahlt hat.
Was sagt uns Blüm hier? Mal abgesehen davon, dass das staatliche Rentensystem bei den Bürgern schon seit Blüms Versicherung “Die Renten sind sicher!” vor vielen Jahren keinerlei Vertrauen mehr genießt, offenbart er hier in meinen Augen ein seltsames Verständnis von “Solidarität”. Was hat “mehr Leistung für mehr Beiträge” mit Solidarität zu tun? In meinen Augen geht es hierbei um einen privaten Ansparvorgang, nicht mehr und nicht weniger. Nicht, dass ich es reicheren Menschen nicht zubilligen würde, sich durch ihren im Erwerbsleben gewonnenen Vermögen auch im Ruhestand einen höheren Lebensstandard zu sichern, aber das hat mit “Solidarität” nicht das Geringste zu tun.
Die Entkoppelung von Erwerbsarbeit und Sozialleistungen nimmt aus dem Sozialstaat den Anreiz zur Leistung. Das Bürgergeld unterminiert die Motivation zur Arbeit.
Hier zeigt sich besonders deutlich, wie implizite Annahmen das Denken prägen können. Hinter dieser Aussage Blüms steht der Glaube, es sei nur der Überlebensdruck, der die Menschen zur Arbeit motiviere. Nur wenn ich Angst habe, mir morgen kein Essen kaufen zu können, wäre ich bereit morgens um fünf Zeitungen auszutragen oder die Mülltonnen zu leeren.
An einer Stelle hat Blüm hier recht: Jobs, die kaum jemandem Spaß machen oder die mit unangenehmen Arbeitszeiten verbunden sind, werden erstmal unattraktiver. Aber wenn man diese Argumentation zu Ende führt, käme man zu folgendem Argument: Eine Wirtschaft braucht eine Gruppe von Bürgern, die um ihr Überleben kämpfen müssen und bereit sind, jeden Job zu machen, um ihr Überleben zu sichern. Sicherlich ist dies eine Möglichkeit, diese Aufgaben zu erledigen, aber ich weigere mich zu akzeptieren, dass es die einzige sein soll.
Allerdings gibt es auch heute schon deutlich Anzeichen dafür, dass die Überlebensmotivation keineswegs der einzige Antrieb ist, zu arbeiten. Wenn dem nämlich so wäre, würde jeder nur so viel arbeiten, wie es nötig wäre, um sein Überleben zu sichern. Wenn Freizeit und Nichts-Tun das erste Ziel aller Bürger wäre, würde auch unser heutiges System nicht funktionieren. Niemand würde freiwillig Überstunden leisten oder die Unwägbarkeiten eines Studiums auf sich nehmen, wenn sich auch mit einfachen Tätigkeiten das Überleben sichern lassen würde. Unter diesen Umständen wäre unserem Wirtschaftssystem und unserer Gesellschaft niemals dieser Fortschritt zuteil geworden, von dem heute im Großen und Ganzen alle profitieren (ich rede hier vom gesellschaftlichen Fortschritt in der Dimension von Jahrhunderten, nicht über aktuelle politische Reformen).
Man sollte die Eigenmotivation der Menschen nicht unterschätzen. Wenn Menschen den Wert von Dingen erkennen, sind sie auch bereit, sich für sie einzusetzen und sich dafür zu engagieren. Ein Grundeinkommen würde, in meinen Augen, allen Bürgern die Möglichkeit geben, am gesellschaftlichen Leben zu partizipieren. Es würde von den grundlegenden Überlebensfragen entlasten und allen die Chance geben, beispielsweise den Wert von Wissen oder sozialem Engagement zu erkennen. Wer tagein, tagaus damit beschäftigt ist, sich, im wahrsten Sinne des Wortes, seine Brötchen zu verdienen, hat nicht die Möglichkeit, sich noch sozial zu engagieren oder ein anspruchsvolles Buch zu lesen. Er ist also auch überhaupt nicht in der Lage, diese Werte an seine Kinder weiterzugeben. Die Beobachtungen zur Selektivität gerade des deutschen Bildungssystems sprechen hier Bände.
Der Staat bezahlt einen Mindestlohn. Das Bürgergeld ist ein Pendant zur Lohnsubvention. Die Arbeitgeber können leichten Herzens Hungerlöhne zahlen.
Hier übersieht Blüm ein zentrales Element der Mindestlohndebatte. Unternehmen sind dann eben NICHT mehr in der Lage, Mindestlöhne zu bezahlen, weil die Bürger nicht mehr auf diese angewiesen sind. Sie werden nur noch Arbeiten annehmen, bei denen Vorteile und Nachteile in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Unangenehme Jobs müssen dann entweder höher bezahlt werden, oder durch die Verbesserung der Arbeitsbedingungen attraktiver gemacht werden. Sicherlich, einige Dinge würden dadurch auch für die Bürger deutlich teurer werden, aber der Lohn, der bezahlt würde läge weit näher an dem, was einem Gleichgewicht im freien Markt entspräche, da durch das Grundeinkommen die Asymmetrien zwischen Arbeitgebern und potentiellen -nehmern abgebaut würden.
Die Einrichtung des Bürgergeldes wird mit dem Vorteil angepriesen, dass der Staat viele Milliarden spart, weil es keine weiteren Sozialleistungen gibt. Da werden sich Deutschlands Großverdiener aber freuen. Die Ersparnis kann gar nicht von den »Besserverdienenden« kommen, denn sie erhielten ja keine Sozialleistungen. Wo nichts ist, kann auch nichts gespart werden. Die Ersparnis kommt also von denen, die bis dahin höhere Sozialleistungen erhielten als das Bürgergeld, das die Sozialleistungen ersetzt.
Es wundert mich doch sehr, wie Blüm zu einer solchen Aussage kommt. Sicherlich werden nicht die Sozialleistungen selber eingespart. Damit das System alleine den Status Quo beibehalten kann, muss mindestens so viel Geld umverteilt werden wie heute. Die Einsparungen fielen aber bei dem Abbau des unglaublichen bürokratischen Wasserkopfes an, der heutzutage einen großen Anteil der in den Sozialsystemen verwendeten Geldern auffrisst.
Die Privaten erben die Kundschaft der Sozialversicherung, jedenfalls die bessergestellte. Das wird ein Milliardengeschäft für »Allianz & Co«. Hinter dem ganzen Getöse um das Bürgergeld steckt ein handfester Lobbyismus.
Auch hier denke ich, dass Blüm die heutige Realität im Versicherungssystem verkennt. Natürlich, die Besserverdienenden finanzieren einen gewissen Teil der Sozialversicherung mit, aber gerade in den gigantischen Bereichen Renten. und Krankenversicherung gibt es schon seit langem ein Zweiklassen-Wesen. In beiden Feldern verlassen sich auch Besserverdienende zu großen Teil auf private Versicherungen: Die staatlichen Renten werden mittlerweile als so unzuverlässig betrachtet, dass jedem Berufsanfänger geraten wird, eine private Rentenversicherung abzuschließen, und die Leistungen in der privaten Krankenversicherung, die nur Gut-Verdienenden und Selbständigen offensteht, übersteigen die der gesetzlichen um ein Vielfaches. Und das durchaus auch auf Kosten der gesetzlichen Versicherung.
Das Bürgergeld weist in die entgegengesetzte Richtung. Seine Maxime ist: »Weg mit der Selbstverwaltung«. Dafür: »Mehr Staat« und »Mehr Privatversicherung«. Die Quintessenz dieser Entwicklung ist die Entleerung des gesellschaftlichen Raumes zwischen Staat und Individuum, in dem die Subsidiarität ihr Ordnungsfeld hat.
Hier spricht Blüm einen sehr spannenden Punkt an, den ich aber auch eindeutig anders einschätze als er. Wo sieht Blüm bitte im heutigen System die Selbstverwaltung? In einer gesetzlichen Krankenversicherung, der vom Gesetzgeber vorgeschrieben wird, welche Leistungen sie bezahlen darf und welche nicht? In politisch diktierten Leistungsänderungen, denen sich die Versicherungsnehmer nur unterordnen können? Das heutige System hat, in meinen Augen, nichts mit Selbstverwaltung zu tun, sondern ist Staat pur, außer für diejenigen, die es sich leisten können sich davon freizukaufen.
Interessant, dass Blüm in der Einführung eines Bürgergeldes ein gleichzeitiges mehr Staat und mehr Eigenverantwortung sieht. Für mich wäre die Einführung eines Grundeinkommens eindeutig ein Weg weg vom Staat. Auf den ersten Blick mag der Bürger zwar abhängiger von ihm werden, da er das Grundeinkommen auszahlt, aber er wird unabhängiger von poltischem Kompromissgezerre und vorhersehbarer Unberechenbarkeit. Er kann das Grundeinkommen seinen Überzeugungen zufolge einsetzen, es für die Versicherungen verwenden, die er für nötig erachtet und die Leistungen in Anspruch nehmen, die er benötigt. Also eine klare Zunahme der Eigenverantwortung.
Im Gegensatz zu einer simplen Abschaffung der Pflichtversicherung im heutigen System, die ich keinesfalls befürworten würde, fiele hier aber das Problem der Asymmetrien auf den Märkten, seien es Arbeits- oder Versicherungsmärkte, weg. Jeder hätte die grundlegende Ausstattung, auf diesen Märkten zu agieren. Niemand wäre von vornherein ausgeschlossen und es könnte auch niemand aus persönlichen wirtschaftlichen Gründen zur Annahme von unterbezahlten, unwürdigen Jobs gezwungen werden.
Zusammenfassend möchte ich festhalten, dass das bedingungslose Grundeinkommen ein äußerst spannendes Gedankenexperiment ist, dass uns viel über unser heutiges Wirtschafts- und Gesellschaftssystem verrät und auch zahlreiche Anregungen für wirklich grundlegende Verbesserungsmöglichkeiten bietet. Eine 1:1 Umsetzung halte ich heutzutage aber für unmöglich und auch nicht wünschenswert, da dazu Umwälzungen auf vielen verschiedenen Ebenen notwendig wären. Ich spreche mich jedoch stark dafür aus, die Idee weiter auszuarbeiten und auch schon einige kleine Schritte auf dem Weg zu seiner Umsetzung zu gehen. In meinen Augen wäre das ein echtes mehr Freiheit wagen.
7
Apr
Heutzutage gehört es zum guten Ton, von einer “Schere” zu sprechen, die zwischen arm und reich auseinandergeht, von steigender Armut zu reden und Umverteilung zu fördern. Ein Interview mit dem Politikwissenschaftler Klaus Schroeder in brand eins zeigt eine andere Perspektive auf: Er sieht lediglich eine Zunahme in der Wahrnehmung von Armut, nicht aber in der tatsächlichen, materiellen.
Besonders erschreckend finde ich dabei, dass nach der aktuellen Armutsdefinition in Deutschland derjenige als arm gilt, der weniger als 974€ pro Monat zur Verfügung hat. Dazu zähle auch ich und ich fühle mich in keinster Weise arm…
7
Apr
Ein sehr interessanter Artikel zu dieser Frage findet sich bei brand eins: Nützwerk
6
Apr
Ein Zitat aus dem sehenswerten Video Shift Happens zeigt sehr präzise auf, vor welchem Problem die Bildung in der heutigen Zeit steht:
We are currently preparing students for jobs that don’t yet exist…
using technologies that haven’t yet been invented…
inorder to solve problems we don’t even know are problems yet
(Via: Blogruf)
5
Apr
Anmerkungen á la “Werbliche Einträge sind mit Kosten in Höhe von XYZ verbunden” finden sich zur Spammer-Abschreckung schon auf vielen Weblogs. Mario Sixtus hat nun die erste Rechnung verschickt. Mal sehen, was draus wird…
(Via: Lawblog)
Nachtrag: Mehr Infos auch bei off the record
5
Apr
In einem Interview mit SpiegelOnline, in dem es um ihr neues Buch über die Sexualisierung der Gesellschaft geht, trifft Ariadne von Schirach den Nagel auf den Kopf:
Gesellschaftlich haben wir den übergeordneten Sinnzusammenhang verloren. Jeder muss sein eigenes Lebensmodell entwerfen, es gibt keine Vorbilder mehr. Für mich liegt darin eine große Freiheit des Einzelnen, aber eben auch eine entsetzliche Beklemmung. Für sein Versagen ist man nun alleine verantwortlich.
5
Apr
Da behaupte niemand, die Leute bei Google hätten keinen Humor: München - New York mit Google Maps in 29 Tagen, 14 Stunden
(Via: hostblogger.de)