Der Kampf war lang und hart, aber jetzt sind auch an meiner kleinen fränkischen Universität Studiengebühren beschlossene Sache. Im Kern sind es nun auch die erwarteten bzw. gefürchteten 500€ pro Semester geworden, nur für das erste Semester scheint es aus irgendwelchen Gründen einen Rabatt zu geben, das kostet “nur” 300…
Für mich bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass der Teil des Satzungsentwurfs, der bei einem Doppelstudium nur einmalige Zahlungspflicht vorsieht, nicht geändert wurde…
(Quelle feki.de)
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Die Theorien Jürgen Habermas’ gelten gemeinhin ja nicht als sonderlich zugänglich und sehr realitätsfern. Hat man den Einstieg einmal geschafft, zeigt sich aber ihr relativ großes Anwendungspotential. Wer sich mit dem deutschen Philosophen und Soziologen beschäftigt, aus welchem Grund auch immer, wird das Habermas-Forum, das von dänischen Professoren betreut wird sehr nützlich finden. Insbesondere die Übersicht über online verfügbare Reden und Vorträge Habermas’ ist äußerst hilfreich.
(Linktipp via sozlog)
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Schon seit einiger Zeit ist staatliche Entwicklungshilfe nicht mehr der einzige Weg, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Länder der dritten Welt zu erhöhen. In vollkommener Übereinstimmung mit den Gesetzen des Kapitalmarkts und teilweise sogar mit Gewinnen verleiht die Bank Grameen des Ökonomen Muhammad Yunus seit 30 Jahren Kleinstbeträge an Menschen in diesen Ländern. Mit diesem Geld können diese sich eine eigene Existenzgrundlage aufbauen und so der Armut ein wenig entfliehen. Dabei gibt es einige Besonderheiten dieser Kredite:
- Sie sind an eine konkrete Geschäftsidee gekoppelt
- Sie sind an Gruppen gebunden, die für die Rückzahlung sorgen sollen, da sonst weitere Kredite ausbleiben
- Sie zielen besonders auf Frauen ab, deren “Disziplin” höher eingeschätzt wird als die der Männer
- Die Zinsen liegen mit 20% p.a. recht hoch, aber weit unter denen lokaler Kredithaie
- Die Ausfallquote liegt mit 2% extrem niedrig
Ein sehr spannender Bericht dazu aus erster Hand findet sich in dem Buch Grameen. Eine Bank für die Armen der Welt von Muhammad Yunus.
Wie der Spiegel berichtet, wird diese innovative, helfende und auch Rendite bringende Form der Geldanlage nun erstmals auch in Deutschland angeboten: Mikrokredite. Kleines Geld, große Wirkung.
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Die Zeit hat mal wieder ein sehr spannendes neues Blog: Redakteurin Andrea Böhm berichtet von nun am vom Wahlkampf im Kongo, abseits der großen Städte. Dabei beobachtet sie den parteilosen Kandidaten Jean Claude Kibala, der in Deutschland studiert und gearbeitet hat, bei seinem Wahlkampf in der Stadt Kamituga, die nach Aussage der Einheimischen “wirklich im Busch” liegt: Das Kongoblog
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Eigentlich ist es ja keine Neuigkeit, aber es scheinen noch nicht allzuviele Leute davon zu wissen: Ab 1.1.2007 werden die allseits geschätzten GEZ-Gebühren auch für “neuartige Rundfunkempfangsgeräte”, sprich internetfähige Computer und evtl. sogar Handys fällig. Und zwar gleich der volle Fernsehsatz von momentan 17€! Berichte dazu in SpiegelOnline: Kritik an GEZ-Gebühren ab 2007 wächst und bei Telepolis: Was zahlt man ARD und ZDF ab 2007 für den Zugang zum Internet?
Die Argumentation, dass über das Internet auch öffentlich-rechtliche Fernseh- und Radioprogramme empfangen werden könnten, ist auf den ersten Blick auch sehr einleuchtend. Aber wer bitteschön nutzt denn das Internet größtensteils zum fernsehen, insb. öffentlich-rechtliche Programme? Außerdem ist ja überhaupt nicht das volle Fernsehprogramm der Sender empfangbar. Wenn ich volle GEZ bezahle, habe ich auch den Anspruch auf die volle Leistung, sprich das volle Programm im Internet, inkl. beispielsweise der WM oder den Olympischen Spielen… die internationalen Rechteinhaber werden sich freuen. Es sei denn, die Anstalten entwickeln eine Zugangsbeschränkung, aber dann könnten sie ja gleich nur diejenigen zur Kasse bitten, die schauen. So schließt sich der Kreis…
Zudem das Senden im Internet ja auf die Initiative der öffentlich-rechtlichen Anstalten erfolgte. Und jetzt wollen sie auf einmal von jedem Geld, nur weil sie Inhalte im Netz verbreiten? Die Absurdität der ganzen Sachen wird bei dieser Aktion des Farliblog (via Blogruf) deutlich: Farlion will ab jetzt jedem Besucher seines Blogs, der über den Computer einer öffentlichen Institution kommt, monatlich eine Gebühr in Rechnung stellen. Irgendwo im Netz bin ich auch auf die Idee gestoßen, in jeder Stadt eine Leinwand aufzustellen und dann von jedem mit Augen GEZ-Gebühren zu erheben, weil er ja ein “potentielles Empfangsgerät” besitzt. Befreiung gibt es dann nur nach einem Blindheitsnachweis…
Bisher beschweren sich überwiegend Selbständige und Freiberufler über die GEZ-Pflicht für ihre Bürocomputer, doch z.B. betrifft das auch mich als Student, der bewusst keinen Fernseher besitzt. Mein Radio ist angemeldet und ich sehe auch ein, 5€ im Monat für die Dauerberieselung zu zahlen, kein Problem. Aber ich besitze keinen Fernseher und schaue auch kein ARD oder ZDF im Internet, u.a. weil es ja auch nur in sehr kleinen Ausschnitten möglich ist. Die 12€ im Monat wären für mich eine erhebliche Mehrbelastung und das dafür, dass ich einen Internetzugang besitze, ohne den ein vernünftiges Studieren absolut unmöglich wäre…
Glücklicherweise hat die Vereinigung der Rundfunkgebührenzahler bereits eine Verfassungsbeschwerde gestartet, der ich viel Erfolg wünsche. Hoffen wir, dass wenigstens die Richter ihren gesunden Menschenverstand benutzen können.
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Wie selbstverständlich hat sich dieser Begriff als “politisch Korrekt” in den Sprachgebrauch eingeschlichen, aber wie steht es eigentlich mit dem Selbstverständnis von Deutschen mit “Migrationshintergrund”? Aufschluss kann dieser interessante Artikel in der Zeit geben: Wir sind längst angekommen!
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Gestern um 20:01 Uhr die Domain beantragt und um 00:30 läuft sie… Wahnsinn… Also, der Weltenkreuzer ist jetzt auch unter: http://www.weltenkreuzer.de zu erreichen!
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Es ist vollbracht. Ein Blick in die Titelzeile verrät: Die Medialen Welten werden zum Weltenkreuzer. Das passt besser, ist eingängiger und die Domain war noch frei…
Der Umzug sollte in den nächsten Tagen erfolgen, aber für euch unbemerkt verlaufen. Wenn die neue Domain funktioniert, sag ich euch bescheid, die alte wird auf jeden Fall weiter funktionieren.
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Hmm… Wenn ich mir diesen Artikel anschaue, wird mir doch ein wenig mulmig. Eigentlich sollte jedem bewusst sein, wie gut es uns geht, aber ein Satz wie “Bitte, bitte, darf ich deine Katze werden?” lässt mir dann doch eiskalte Schauer den Rücken runterlaufen…
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Eigentlich hätte ich euch ja gerne eine eigene Zusammenfassung des Vortrags “Braucht unsere Gesellschaft die Soziologie?” von Prof. Dr. Stefan Hradil am Samstag in Bamberg gegeben. Aber da das Altstadtfest am Abend vorher zu lange gedauert hat, kann ich euch nur auf diese Zusammenfassung von Tina Guenther hinweisen…
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